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Die Übergabe verlief sehr gut. Michal traf uns auf dem unteren Parkplatz, um unser Auto mit dem Transporter zu verladen (ein großer Vorteil, dass wir das Auto dort abstellen konnten, wo der Transporter normalerweise geparkt ist), und wir konnten unser gesamtes Gepäck problemlos umladen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Fahrzeug. Es ist komfortabel, fährt sich angenehm und ist für einen Diesel mit Automatikgetriebe sparsam (ca. 7,4 l/100 km auf 800 km). Es handelt sich um den gut ausgestatteten High Line T6.1 Transporter, der über kabelgebundenes Apple CarPlay (und das entsprechende Android-Gerät) sowie einen adaptiven Tempomat verfügt, den ich sehr praktisch fand. Bringen Sie ein USB-C-Kabel zum Anschluss am Armaturenbrett mit. Der Van war sauber und gepflegt. Uns fehlten einige Campingutensilien, daher sollten Sie Gläser und Tassen mitbringen, wenn Sie es etwas komfortabler mögen. Er (oder sie?) war aber mit allem Nötigen ausgestattet, was super war – darunter zwei Klappstühle und ein großer Tisch. Bringen Sie jedoch Ihre eigenen Klappstühle mit, wenn Sie es draußen etwas bequemer haben möchten, da die vorhandenen Stühle eher platzsparend als bequem sind. Ausgestattet mit einer Zweisitzer-Rückbank, ist der Van etwas schmaler, als wir es uns wünschen würden (dafür bietet er aber etwas mehr Stauraum). Dank des Aufstelldachs konnte einer von uns oben schlafen, der andere unten auf dem Klappbett. Wir hatten einen Labrador dabei, der es sich sehr gemütlich gemacht hat. Außerdem hatten wir einen Windschutz (wie man ihn am Strand benutzt) dabei, um uns außerhalb des Vans etwas Privatsphäre zu verschaffen. Wir reisten durch Südwestwales und übernachteten unterwegs auf einigen ganz passablen Campingplätzen (insgesamt sechs Nächte). Wir nutzten auf jedem Platz den Stromanschluss, aber ehrlich gesagt halte ich das nicht für unbedingt notwendig, da der Van über eine Bordbatterie und einen Wechselrichter verfügt. Solange man nicht zu viel Strom verbraucht, ist autarkes Reisen oft besser (es gibt zwei Steckdosen im Van). Abseits der befestigten Stellplätze mit Stromanschluss kommt man oft auch weg von den Wohnwagen und den großen Wohnmobilparks. Ich blickte neidisch auf einige andere VW-Busse, die auf einem Feld an einem Platz standen. Wir nutzten den Gasofen für Toast und den Gaskocher für unsere morgendlichen Getränke, kauften uns aber schließlich einen energiesparenden Wasserkocher, da der bereitgestellte Gaskessel für uns Tee- und Kaffeetrinker doch recht umständlich war. Michal und Martyna waren uns bei kleineren Fragen unterwegs eine große Hilfe; sie waren außerdem sehr flexibel, und die Rückgabe des Fahrzeugs am Ende der Reise verlief reibungslos. Alles in allem ein schöner Van, gut präsentiert, sparsam, fährt sich toll und wird von den Besitzern gut gepflegt.