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Nach nur wenigen Stunden Fahrt bemerkten wir, dass etwas nicht stimmte. Das Wohnmobil piepte und der Kühlschrank funktionierte nicht. Auf Anraten des Besitzers schlossen wir es über Nacht an, aber das brachte keine Besserung. Nach Rücksprache stellte sich heraus, dass die Batterie defekt war und vor Ort (in Schweden) nicht kurzfristig ausgetauscht werden konnte. Das bedeutete, dass wir während unseres gesamten Urlaubs auf die Stromversorgung durch Campingplätze angewiesen waren, obwohl wir ja gerade hierher gekommen waren, um uns frei bewegen zu können. Bei der Rückgabe des Wohnmobils nannte der Vermieter eine Entschädigung, die unserer Ansicht nach zu niedrig war. Auf unseren Gegenvorschlag hin teilte er uns mit, er müsse darüber nachdenken und würde sich wieder bei uns melden. Wenige Tage später erhielten wir jedoch eine E-Mail mit einer noch niedrigeren Entschädigung als seinem ursprünglichen Vorschlag. Dies entsprach nicht der getroffenen Vereinbarung und war zudem bereits einseitig in der App verarbeitet worden, ohne uns vorher zu konsultieren. Letztendlich steht die verbleibende Entschädigung in keinem Verhältnis zu den zusätzlich entstandenen Campingkosten. Darüber hinaus wirkt es unangemessen, dass frühere Vereinbarungen nicht eingehalten werden. Kurz gesagt: Ein Urlaub voller Ärger und Einschränkungen aufgrund eines defekten Wohnmobils, gefolgt von enttäuschendem und nachlässigem Umgang. Genau das möchte man bei der Anmietung eines Wohnmobils vermeiden.