Joost Joost

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Ich sehe mich gezwungen, diese Bewertung zu schreiben, da meine Versuche, eine Lösung oder Entschädigung mit dem Vermieter zu erzielen, erfolglos geblieben sind. Der Vermieter ignoriert meine WhatsApp-Nachrichten und telefonische Kontaktaufnahmen. Er reagiert überhaupt nicht mehr. Prinzipiell verlief die Übergabe problemlos. Der Camper sei kürzlich gewartet worden, sowohl der Motor als auch das Fahrzeug selbst, also sei alles in Ordnung. „Sollten Motorwarnungen auf dem Display erscheinen, können Sie diese einfach ignorieren.“ Genau das sollten wir tun. Kurz nachdem wir mit dem Camper nach Hause gefahren waren – wir hatten ja noch unseren Urlaub vor uns – erschien die erste Warnung: „Niedriger Motorölstand“. Wir unternahmen nichts dagegen. Später, während des Urlaubs, erschien dann die Warnung „AdBlue nachfüllen“. Die konnten wir nicht lange ignorieren, denn wenig später erschien die Warnung „AdBlue nachfüllen, sonst schaltet der Motor in den Notlauf“. Auch diese Warnung konnten wir nicht ignorieren, also musste ich AdBlue nachfüllen. Wie sich später herausstellte, hatten wir den Camper mit etwas weniger als einem halben Tank übernommen. Wäre er vollgetankt gewesen, wäre das nicht passiert. Nachts, als ich die Fahrräder auf den Thule-Fahrradträger laden wollte, stellte sich heraus, dass das Schloss am längsten Arm kaputt war. Ich konnte ihn also nicht benutzen. Da wir vor vollendeten Tatsachen standen, musste ich den Arm notgedrungen mit Kabelbindern am Fahrradrahmen befestigen. Ich hatte keine andere Wahl. Auf dem ersten Campingplatz angekommen, stellte sich heraus, dass der speziell für E-Bikes konzipierte Fahrradträger aus einer der Halterungen gesprungen war. Der Träger mit unseren Fahrrädern kippte hinter das Wohnmobil. Wir hatten die Akkus aus Gewichtsgründen und zum Diebstahlschutz entfernt, und trotzdem passierte das. Er rutschte anscheinend sehr leicht auf einer Seite heraus. Einfach gefährlich. Auf dem nächsten Campingplatz hing der Grauwassertank schief, weil sich eine der U-förmigen Halterungen gelöst hatte. Sie saß fest, sodass ich sie weder abnehmen noch selbst wieder anbringen konnte. Es stellte sich außerdem heraus, dass das Besteck im Wohnmobil unvollständig war und die Kaffeetassen und Gläser einfach nur schmutzig, nicht sauber waren. Ich habe sie einfach so, wie sie waren, wieder in die Schränke und Schubladen gestellt. Die Abdeckplatte am Spülbecken war ebenfalls nur schmutzig. Schließlich löste sich während der Fahrt der Fliegenvorhang im Türrahmen von der Wand. Ich befestigte ihn wieder mit einer Schraube. Leider hieß es bei der Rückgabe nur: „Ich dachte, der Camper sei in Ordnung, da er ja beim Händler war.“ Und dass der Fahrradträger so leicht aus der Halterung rutscht und ein Schloss kaputt ist: „Das hat vielleicht einer der Vormieter gemacht.“ Außerdem: „Das Besteckset ist unvollständig und die Tassen und Becher – wohlgemerkt, der Vormieter hat sie nicht sauber hinterlassen.“ Ich hätte mir gewünscht zu hören: „Wir hätten das alles gründlich prüfen und vielleicht selbst reinigen sollen, bevor wir Ihnen den Camper übergeben haben.“ Aber leider lag die Schuld allein bei der Werkstatt und den Vormietern, und das finden wir sehr enttäuschend. Darüber hinaus haben wir bei der Rückgabe des Wohnmobils alles noch einmal erklärt, nachdem wir bereits per WhatsApp mitgeteilt hatten, dass man die Angelegenheit noch am selben Abend besprechen und uns Feedback zu möglichen Lösungsansätzen geben würde. Leider haben wir seitdem nichts mehr von ihnen gehört, was enttäuschend ist und von diesem Unternehmen nicht erwartet worden wäre. Wir hätten die Angelegenheit gerne mit der Vermietungsfirma besprochen, aber sie ignoriert alle unsere Kontaktversuche. August 2026